Corona verdirbt Michael Panzers fünfzigjähriges Gesellschaftsjubiläum   Michael Panzer wurde am 7. Mai 1947 als erster Sohn der Eheleute Michael und Aenne Panzer im Lukas-Krankenhaus in Neuss geboren und getauft. Obwohl „Echte Nüsser“ innerhalb der alten Stadtmauern geboren sein sollten, fühlte er sich seitdem als „Solcher“. Aufgewachsen ist er in der Thywissenstraße wo er bis zu seiner Heirat 1980 bei seinen Eltern wohnte und dann nach Kaarst-Vorst zog.

Nach dem Besuch des katholischen Kindergartens am Lukas-Krankenhaus begann seine schulische Laufbahn in der katholischen Grundschule an der Weingartstraße, zusammen mit unserem früheren Hubertusmajor Friedhelm Becker. Die Kommunion und Firmung feierte er in der Dreikönigenkirche zu Neuss. Hier war er auch einige Jahre als Messdiener tätig. Nach dem Theodor-SchwannGymnasium und einer zweijährigen Handelsschule absolvierte er eine Lehre im Steuerbüro Hans Dusemund, die er als Gehilfe in wirtschafts- und steuerberatenden Berufen abschloss. Beruflich zog es ihn dann zum Schlachthof, wo er als kaufmännischer Angestellter in der Fleischer- Ein- und Verkaufsgenossenschaft Neuss für das Rechnungswesen und die Buchhaltung zuständig war. Nach 43 Jahren und 5 Monaten, davon 19 Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied, ging er im Juni 2010 in den wohlverdienten Ruhestand. Michael Panzer ist das zweite Mal kirchlich verheiratet und hat mit seiner Ehefrau Elisabeth fünf Kinder und fünf Enkelkinder. Bei der DJK Novesia Neuss 1919 spielte er über 25 Jahre Fußball und war 22 Jahre Geschäftsführer des Vereins. Seit einiger Zeit ist er im Verein „Kinder in Not“ als Kassierer und Buchhalter tätig. Der Verein unterstützt Projekte in der dritten Welt die Kindern zu Gute kommen und hat seit seiner Gründung 2005 bereits über 123.000 Euro an Spenden verteilt. Seine Schützenlaufbahn begann im Jahre 1970 als Gastmaschierer im Hubertuszug Diana 1955. Über Peter Albrecht, damals als Trainer bei der Novesia tätig, kam der Kontakt zum Hubertuskorps. Mit einigen anderen Novesianern füllte man die Reihen von Diana ab 1971 auf. Vom einfachen Schützen diente er sich schnell zum Leutnant hoch und hat dieses Amt mit fünf Jahren Unterbrechung als Oberleutnant, bis heute inne. Seine Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf das Führen der Zugmitglieder- und Terminlisten. Seine Schützenfestfrühstücke am Dienstag waren über 40 Jahre feststehender Zugtermin. Zugausflüge, die fast 20 Jahre nach Elkeringhausen (bei Winterberg) in eine unbewirtschaftete Kolpinghütte führten, mussten bis ins Detail organisiert und geplant werden. Weihnachtsfeiern oder Zugjubiläen wurden ebenfalls vom ihm organisiert. Im Grunde laufen fast alle zu organisierende Zugveranstaltungen über Michael Panzer.

 

 Hubertuszug „Diana“